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Ökumenische Studierendenexkursion führte nach Siebenbürgen
06. Oktober 2026
DRESDEN - Eine Studienreise führte vom 29. September bis 5. Oktober Studierende der Theologie auf eine entdeckungsreiche Rundreise durch den siebenbürgischen Teil Rumäniens. Die Ziele: Die facettenreiche Geschichte Siebenbürgens und die bewegte Geschichte der deutschsprachigen Minderheit und ihrer Kirche, der Evangelischen Kirche A.B. in Rumänien, kennenlernen; Rumänien als junges europäisches Land erleben; Einblicke in das Miteinander der verschiedenen Konfessionen erlangen. In den sieben Tagen gab es zahlreiche Begegnungen - etwa mit Bischof und Hauptanwalt der Evangelischen Kirche A.B., mit Vertretern des Theologischen Instituts in Hermannstadt, mit der Schulleiterin eines Gymnasiums mit Unterricht in deutscher Sprache, mit Pfarrpersonen, kirchlichen Ehrenamtlichen wie der Landeskirchenkuratorin, aber auch mit einem Regierungsvertreter. Historisch bedeutende Orte wie Hermannstadt, Schäßburg, die Kirchenburg Birthälm oder das orthodoxe Kloster Sâmbăta de Sus und Alba Iulia wurden besichtigt. Die Studierenden hatten auch Gelegenheit, das gottesdienstliche Leben verschiedener Konfessionen vor Ort zu erleben. Durch das Programm führte Superintendent Harald Pepel. Intensive Begegnungen wurden durch seine zahlreichen Kontakte möglich.
Die ökumenische Studierendenexkursion ist eine Kooperation zwischen den Evangelischen Landeskirchen Sachsens und Hannovers sowie dem Bistum Hildesheim. Sie findet alle zwei Jahre statt. In diesem Jahr nahmen zusätzlich zwei Theologiestudierende des theologischen Instituts Hermannstadt an der Rundreise teil.
Die diesjährige Exkursion wurde vom Verein für Evangelische Diaspora e.V. unterstützt. Im Jahr 2022 unterzeichneten die sächsische Landeskirche und die lutherische Kirche A.B. in Rumänien eine Vereinbarung zur Vertiefung ihrer partnerschaftlichen Beziehungen.
Text: Astrid Reglitz