Mitteilung
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Jahrestreffen Lettland und Litauen Partnerschaften
28. September 2026
MORITZBURG - Am Samstag, den 26. September 2026, trafen sich in Moritzburg über 20 Engagierte der Lettland und Litauen Partnerschaften der EVLKS. Der Tag begann mit einer gemeinsamen Andacht. Zum Themenschwerpunkt des Tages passend, ging die Ökumenereferentin Helena Radisch der Frage nach, was das Spezifische sei, was Frauen in biblischen Geschichten eintragen und wo sie uns in unserem Glauben inspirieren können.
Anschließend folgte ein thematischer Vormittag mit einem Vortrag von Prof. Dr. em. Austra Reinis zur Arbeit des Lettischen Theologinnen Konvents. Frau Reinis, die selbst lettische Theologin und Pfarrerin ist, lebte, studierte und lehrte u.a. in USA, Deutschland und Lettland und ist aktuell die Vorsitzende des Lettischen Theologinnen Konvents. Sie gab eine historische Einordnung zur Gründung und Arbeit des Theologinnen Konvents sowie Einblicke in das Jubiläum zu 50 Jahre Frauenordination in Lettland. Dabei spielte immer wieder die Unterscheidung zwischen der Lettischen Ev. Luth. Kirche und der Lettischen Ev. Luth. Kirche Weltweit (ehemals Exilkirche) eine Rolle. Ferner wurde auch deutlich, dass die Arbeit stark auf Unterstützung aus dem Ausland – wie z.B. dem Ökumenewerk der Nordkirche, der Frauenarbeit des GAW oder das Engagement der Solidarkasse des Sächsischen Pfarrverbandes angewiesen ist.
Es folgten ein intensiver Austausch, Rückfragen und Einordnungen.
Nach einer gemeinsamen Mittagspause bei dem sich viel informell ausgetauscht wurde, diente der Nachmittag primär den Berichten aus den einzelnen Partnerschaftsgruppen. Besonderes Gehör fanden das 30-jährige Jubiläum der Partnerschaft zwischen der Kirchgemeinde in Brünlos/Erzgebirge und den litauischen Kirchgemeinden Sudargas und Šakiai und die Auszeichnung mit dem Sächsischen Bürgerpreis für dieses herausragende Engagement.
Spontan wurden zudem 400 Euro Spenden gesammelt. Mit dem Geld kann einer Theologin in Lettland für ein Jahr eine Zusatzkrankenversicherung (in Lettland dringend notwendig) ermöglicht werden.